Alexander Fürst zu Schaumburg –Lippe

Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe besucht das Hadassah Krankenhaus und übernimmt die Schirmherrschaft für den Fonds „Poorest of the Poor“ bei Hadassah.

„Für mich stellt Hadassah eines der wichtigsten Friedensprojekte überhaupt dar,“ sagte Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe bei seinem Besuch des Hadassah Medical Center im September 2010. Als Mitglied des Ehrenkomitees von Hadassah Deutschland wollte der Fürst sich vor Ort ein Bild von der Situation machen. Sein Fazit dieses Besuchs: „Es war sehr beeindruckend für mich zu erfahren, wie friedlich Israelis und Araber bei Hadassah miteinander umgehen. Dieses Projekt bedeutet ein Stück Hoffnung für ein friedliches Miteinander der Kulturen. Es zeigt, dass Menschen ungeachtet ihrer Herkunft und ihres Glaubens gemeinsam einen Weg gehen und vieles bewegen können.“

Nach seiner Israelreise konnte Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe als Schirmherr für das Hadassah-Projekt „Poorest of the Poor“  (POP) gewonnen werden. Er macht sich seither bei Freunden und Bekannten für das Projekt stark und unterstützt tatkräftig die Spendenaktion für den POP-Fonds. „Mir liegt dieses Projekt besonders am Herzen. Es fördert im Nahen Osten das Verständnis füreinander und ist ein wichtiger Baustein für den Frieden im Nahen Osten“, so der Fürst.

Poorest of the Poor - das Projekt für die Ärmsten der Armen

Das Projekt ‚Poorest of the Poor‘ richtet sich an die über 1,5 Millionen Menschen, die in Israel unter der Armutsgrenze leben. Sie können sich keine medizinische Versorgung leisten, Krankenhäuser und Ärzte lehnen deren Behandlung üblicherweise ab. Nur das Hadassah Medical Center nimmt sich dieser Bedürftigen an. Alexander Fürst zu Schaumburg- Lippe bekräftigte seinen Wunsch, diesen Menschen zu helfen mit den Worten „Hadassah steht für Gesundheit, Frieden und Hilfsbereitschaft; diese Eigenschaften gilt es, weiter zu fördern.“

Knapp zwei Millionen israelische Bürger leben unterhalb der Armutsgrenze. Eine umfassende medizinische Versorgung können sie sich nicht leisten – Krankenhäuser und Ärzte weisen sie ab. Lediglich das Hadassah Medical Center in Jerusalem widmet sich den mittellosen Menschen. Durch den Fonds „Poorest of the Poor“ ermöglicht dieses Center eine optimale Behandlung und Betreuung. Seit 1995 verfügen die meisten Israelischen Staatsbürger über eine Krankenversicherung, jedoch übernehmen diese nicht alle Kosten für spezielle und notwendige  Behandlungen. Bei Hadassah werden sozial benachteiligte Menschen und Personen ohne Krankenversicherung nicht abgelehnt. Dort widmen sich multi-disziplinäre Teams um die Kranken und Schwachen. Um den Spendentopf zu füllen und eine anspruchsvolle Versorgung gewährleisten zu können, lud Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe am 14. Oktober 2010 zu einer Informationsveranstaltung ein. Gäste wie Gräfin Celia von Bismarck, Prof. Dr. Bernd Fahrholz und Elizabeth Herzogin in Bayern möchten mehr über Hadassah und den Fond „Poorest of the Poor“ erfahren und kommen in den China Club nach Berlin. „Es ist wichtig auch hier in Deutschland ein Netzwerk aufzubauen, um langfristig dieses Projekt zu unterstützen“, so der Fürst weiter. Das Hadassah Medical Center versorgt mit seinen 1.250 Betten mehr als eine Million Patienten pro Jahr und ist mit 5.000 Mitarbeitern der zweitgrößte Arbeitgeber Jerusalems. Aufgrund der innovativen Behandlungsmethoden, medizinischen Forschung und Lehre gehört es heute zu den führenden Versorgungszentren der Welt. Hadassah ist nicht nur ein wichtiges Wirtschaftszentrum der Region, sondern auch zugleich eines der bedeutendsten Friedensprojekte im Nahen Osten. In den Universitätskrankenhäusern „Ein Kerem“ und „Mount Scopus“ werden unabhängig von Religion und Nationalität Patienten behandelt und Mitarbeiter eingestellt. Hadassah fördert die Solidarität und das Verständnis zwischen dem israelischen und dem palästinensischen Volk.

Helfen auch Sie mit, durch die Unterstützung des Fonds „Poorest of the Poor“ im Nahen Osten das Verständnis füreinander zu fördern und den Grundstein für einen dauerhaften Frieden zu legen.

Über Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe

Fürst Alexander, der ursprünglich Politische Wissenschaften und Musikwissenschaft mit Berufsziel Journalismus studiert hatte, musste nach dem Tod seines älteren Bruders Georg-Wilhelm dessen Bestimmung als Erbprinz übernehmen, woraufhin er ein Jura-Studium begann, das er 1989 abschloss.

Im Jahre 1993 wurde er Generalbevollmächtigter der Fürstlichen Hofkammer. Seither liegt die Verantwortung für den Erhalt der Baudenkmäler im Zentrum seiner Aufgaben. Allein der bauliche Unterhalt des Schlosses erfordert Aufwendungen, die aus den Eintrittsgeldern nicht erwirtschaftet werden können. Der Fürst zu Schaumburg-Lippe heiratete im Jahr 2007 Dr. Nadja Anna ehem. Zsoeks und ist heute glücklicher Vater von drei Kindern.

Dementsprechend bringt Fürst Alexander Geschäftsinitiativen im Zeichen einer Öffnung der Fürstlichen Besitzungen auf den Weg. Hierzu gehören "Landpartie" und "Weihnachtszauber", zwei Veranstaltungen, die alljährlich mehr als 60 000 Besucher anziehen.

Weiterhin werden unter der Dachmarke "Fürst Schaumburg" ausgesuchte Produkte wie Sekt, Wein, Schokolade und exklusive Accessoires angeboten. Daneben wird die Tradition des Hauses als kulturelles Zentrum fortgesetzt und ausgebaut, etwa mit den jährlich stattfindenden Meisterkursen der "Internationalen Musikakademie für Solisten" (IMAS), zu deren Vorstand der Fürst gehört. Als Vorsitzender des "Kulturvereins Bückeburg" engagiert er sich für die Förderung der regionalen Musik- und Theaterkultur. Fürst Alexander ist Ehrenkomitee-Mitglied der Deutschen Freunde der Hadassah Medical Relief Association e.V., Schirmherr der "Aktion Kinder in Not", der "Deutschen Gesellschaft für Internationale Hilfe" (Interhelp e.V.) und weiterer karitativer Organisationen.